1. Bundesliga 1994

1994 Gruppe Nord

Platz Team Punkte Score Heim Auswärts
1. Berlin Adler 24:4 449:221 28:7 23:33
2. Düsseldorf Panther 24:4 408:184 14:20 24:26
3. Cologne Crocodiles 22:6 390:243
4. Braunschweig Lions 16:12 323:305 26:23 27:7
5. Berlin Rebels 8:20 288:395 35:14 42:16
6. Solingen Hurricanes 8:20 245:333 19:14 36:27
7. Hamburg Silvereagles 2:26 86:329 20:0 27:7

Interconferece Spiele:
Hanau Hawks 34:28
Noris Rams 35:21

Viertelfinale:
Hanau Hawks 24:14

Halbfinale:
Berlin Adler 14:17

  • Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr die sogenannten Interconference Spiele (IC) vom Verband eingeführt. In diesen Spielen treffen Teams aus den Gruppen Nord und Süd aufeinander. Bisher war solch ein Zusammentreffen erst in den Play Off Spielen möglich, wenn die Gruppenstärksten gegen die aus der anderen Gruppe antraten. Die Spiele sind immer von besonderer Brisanz und werden gerne zu Spekulationen über einen Stärkevergleich der Nord- und Südgruppe herangezogen.

 

  • Das Heimspiel gegen die Silvereagles wurde gewertet, da die Hamburger mitten in der Saison ihr Bundesligateam vom Spielbetrieb zurückzogen.

 

  • In einem Vorbereitungsspiel wurde das Spitzenteam des Europäischen Footballs eingeladen. In der Ostkampfbahn gastierte der Euro-Bowl-Champion der Jahre 1993 und 1994, die London Olympians. In einem sehenswerten kampfbetonten Spiel konnten die Crocodiles die stärkste Mannschaft in Europa mit zwei gefangenen Touch Down Pässen durch die Wide Receiver Gernot Puhle und Michael Baumeister mit 15:14 schlagen. Die Gäste waren offensichtlich von der Stärke der Kölner bereits in der Vorbereitungsphase zur Saison überrascht und waren nicht in der Lage dem etwas entgegen zu setzen.
    In der Ostkampfbahn sah es so aus, als würden die Braunschweiger als Aufsteiger aus der 2. Bundesliga den Kölnern ein Unentschieden abringen. Dies wäre für die Lions ein großer Erfolg gewesen, waren sie doch als Aussenseiter in die Partie gestartet. Doch Kicker Ralf Kleinmann machte die Träume der Lions zunichte und verwandelte vier Sekunden vor Spielende ein Field Goal zum 26:23.

 

  • Im Halbfinale 2 Minuten vor Schluss lagen die Kölner noch in Führung, als den Adlern ein eindeutig regelwidriger Touch Down gegeben wurde. Der Berliner Spieler war bereits mit einem Knie am Boden und erst dann in die Endzone gelaufen. Der Touch Down hätte nicht gegeben werden dürfen. Doch die Crocos gaben nicht auf und erzielten einen sehenswerten Pass Touch Down durch Alireza Aklahgi der aus bis heute ungeklärten Gründen nicht gegeben wurde. So wurde der Einzug in den German Bowl nicht ermöglicht.

 

  • Mit Frederick Smalls hatten die Kölner einen ehemaligen Spieler aus der NFL im Kader. Frederick „Boom“ Smalls spielte in den USA für die San Diego Chargers. Seinen Spitznamen machte er mit einigen sehr harten aber fairen Tackles alle Ehre. Neben der spielerischen Leistung glänzte Frederick Smalls mit einem Auftritt auf der Bühne in Hanau nach dem Interconference Spiel mit einem profimäßigen Rap, der die Fans begeisterte.

 

  • Das politische Sommerloch wurde in diesem Jahr von den Medien mit Sammy gestopft. Sammy war ein kleines Krokodil, das auf unbekanntem Weg entflohen war und sich nun bei sommerlichen Temperaturen in einem Baggersee nahe Köln tummelte. Fernsehstationen machten Liveübertragungen, Rundfunksender waren vor Ort und die Printmedien berichteten täglich über die dramatische Suche nach dem Krokodil. Diesen Rummel nutzten die Kölner für eine ungewöhnliche PR Aktion. Um ihren Artgenossen beizustehen, kamen mehrere Zeitungsartikel in die Presse, in denen die Crocodiles demjenigen Freikarten versprachen, der Sammy lebend fängt ohne das Krokodil zu verletzen. Sammy wurde später im Baggersee aufgefunden und ohne Schäden gefangen.

 

  • Nach nicht ganz so erfolgreichen Jahren Anfang der 90er, gewann die 2. Herrenmannschaft mit einer „perfect season“ die Gruppe A der Verbandsliga NRW mit 20:0 Punkten. Head Coach des Teams war Andreas Schneider, der auch viele Jahre der Bundesligamannschaft als Spieler angehörte. Eine ganze Saison ohne auch nur ein einziges Spiel zu verlieren, ist ein Triumph, der nur sehr wenigen Mannschaften vorbehalten bleibt. Die 2. Herrenmannschaft hat sich in diesen Kreis verdient eingereiht.

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