1. Bundesliga 1992

1992 Gruppe Nord

Platz Team Punkte Score Heim Auswärts
1. Berlin Adler 24:0 330:167 7:10 7:15
2. Cologne Crocodiles 20:4 400:84
3. Düsseldorf Panther 16:8 359:168 28:13 17:10
4. Monheim Sharks 10:14 265:299 27:7 21:11
5. Berlin Rebels 8:16 215:383 38:6 74:0
6. Dortmund Giants 8:16 269:450 48:12 45:0
7. Cologne Bears 0:24 108:395 52:0 35:0

Viertelfinale:
Noris Rams 51:0

Halbfinale:
Munich Cowboys 16:23

 

  • Die Kölner Footballgeschichte besteht nicht ausschließlich aus den Cologne Crocodiles. Neben den Crocodiles gab und gibt es noch drei weitere Footballvereine. Am 16. April 1981 wurden die Red Barons Cologne (RBC) gegründet. Die Red Barons gehörten viele Jahre zu den Top Adressen im Bundesligafootball. So wurden die RBC 1988 deutscher Meister und 1989 Deutscher Vizemeister. 1991 war dann jedoch die letzte Saison der RBC. Nachdem die RBC noch das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft erreichen konnten, kam es nach der Saison zu derart massiven Schwierigkeiten innerhalb des Vereins, die letztlich mit dem Ende der RBC endeten. Ein großer Teil der Stammspieler der Red Barons wechselte daraufhin zum Lokalrivalen den Crocodiles.Am 10. Dezember 1987 kamen die Cologne Bears hinzu, die sich bis in die 1. Bundesliga hoch kämpften. Dort verblieben die Bears jedoch nur ein Jahr, nachdem sie 1992 mit 0:24 Punkten wieder in die 2. Bundesliga verabschiedet wurden, ohne gegen die Crocodiles auch nur einen einzigen Punkt erzielt zu haben. Hätten die Barone sich nicht gerade in diesem Jahr aufgelöst(), wäre das einmalige Kunststück zustande gekommen, dass die Domstadt gleich drei Bundesligavereine gestellt hätte(). Inzwischen gibt es auch die Bears nicht mehr.Seit 1994 gibt es dann noch die Cologne Falcons, die die Saison 2003 in der 3. Liga, Regional Liga West spielten und den sportlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga 2004 schafften.

    Auf lange Sicht wird jedoch allein der einzig echte Kölner Footballverein eine echte Chance haben zu den Besten zu gehören.

 

  • Verstärkt durch wichtige Abwehrspieler der Barone hatten die Crocodiles diese Saison die beste Verteidigung der Liga. In der gesamten regulären Saison mussten die Domstädter nur ganze 84 Punkte hinnehmen. So wenige Punkte kassierten die Kölner in ihrer Geschichte noch nie.

 

  • Alle hatten sich im Halbfinale bereits auf eine Verlängerung eingestellt, als die Cowboys 4 Sekunden vor Spielende mit einem kurzen Pass das gesamte Spielfeld überbrückten und so noch in der regulären Spielzeit ins Endspiel einzogen.Mussten sich im Halbfinale die Kölner kurz vor Spielende geschlagen geben, so konnten sie in der regulären Saison denkbar knapp ein Unentschieden gegen die Düsseldorfer in einen Sieg umwandeln. In Düsseldorf stand es 90 Sekunden vor Schluss 10:10. Die Düsseldorfer waren in Ballbesitz und hatten so die Möglichkeit ihr Heimspiel noch zu gewinnen. Doch dann fing der Kölner Markus Kraus einen Pass der Düsseldorfer ab und verhalf so den Krokodilen zu einem verdienten Sieg in letzter Sekunde.Auch das Heimspiel der Crocodiles gegen die Adler hätte beinahe Unentschieden geendet. Doch Unentschieden sollte in diesem Jahr wohl kein Spiel der Crocodiles enden. Denn die Adler gewannen mit einem sehr weiten Field Goal. Der Ball fiel bei diesem Schuss genau auf die Querlatte, sprang von dieser hoch ab und fiel dann glücklich für die Adler hinter der Torstange zu Boden. 10:7 für Berlin.

 

  • Urban Siep war bereits zuvor im Vorstand aktiv. In diesem Jahr wurde er zum Präsidenten gewählt. Dieses Amt behielt Urban Siep bis in die Saison 2001 hinein. Urban Siep war damit der am längsten amtierende Präsident. Unter seiner Führung errangen die Crocodiles ihre bis heute einzige Deutsche Meisterschaft.

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